Kommt mit auf unsere Bavaria 39 "Atair"


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26.05.2016
Seit fast 3 Wochen ist unsere Atair wieder in ihrem Element. Unser erster kleiner Törn führte uns von Preveza aus in den Amvrakischen Golf. Obwohl Teil des Ionischen Meeres fühlt man sich hier eher wie auf einem grossen Alpensee. Von Nord- bis Südost ist der Golf von hohen Bergen umgeben und das offene Meer ist schon bald nach verlassen der Hafenstadt Preveza nicht mehr zu sehen.
Dennoch hat auch dieses Revier seine Tücken. Die Gebirge erzeugen durch ihre Thermik sehr eigene Windsysteme, die zu plötzlich ändernden Wetterlagen führen. Auch Gewitter sind hier sehr ausgeprägt.
Einige Tage lagen wir in Vonitsa, dem bekanntesten Ort am Golf mit einem kleinen Hafen. Die Athmosphäre hier haben wir sehr genossen.
03.07.2016
Unser Aufenthalt im Ionischen Meer geht dem Ende entgegen. Wir haben uns Zeit gelassen und sind in kleineren Etappen in Richtung Golf von Korinth gefahren. In Patras haben wir die Athmosphäre einer Großstadt genossen, eine schöne Abwechslung nach den vielen Tagen in kleinen Hafenorten und Buchten.
Unter der Rion-Antirion Brücke hindurch ging es bei günstigem Wind nach Trizonia. Die Insel ist ein Muss für alle Segler die den Golf von Korinth durchqueren. Auch wenn der kleine Yachthafen einen verwahrlosten Eindruck macht weil er schon seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet wird behält Trizonia ihren Reiz.
Morgen geht es weiter, noch ein Zwischenstop ist geplant, dann sollte der Kanal von Korinth und damit die Ägäis erreicht sein.
10.08.2016
Einige Tage in Athen waren schön, aber bei der Hitze auch anstrengend. Die Coskipperin hat wie jedes Jahr ihren Heimaturlaub genommen und geniesst die Unwetter in Deutschland. Mit der Atair gab es einen wirklich sportlichen Törn im Gebiet östlich von Athen. Auf der Insel Kea musste sogar für einen Tag eine Zwangspause wegen des starken Meltmi eingelegt werden.
Der Skipper hat sich danach für eine Weile in das ruhigere Gebiet des Peloponnes mit den Häfen Poros, Ermioni und Porto Heli zurückgezogen.
Jetzt freuen wir uns auf das Abklingen des Meltemi und die Möglichkeit, die westlichen Ägäisinseln unter gemässigteren Bedingungen zu besuchen.
03.09.2016
Gerade sind wir von unserem Törn auf die westlichen Kykladeninseln zurückgekehrt.Über Kythnos, wo es uns in Loutra besonders gut gefiel erreichten wir Syros und wollten von dort nach Mykonos weitersegeln. Der erneut einsetzende kräftige Meltemi machte uns aber einen Strich durch die Rechnung und hielt uns mehrere Tage in der Bucht von Vari fest. Die Zeit haben wir trotzdem genossen und Syros per Bus erkundet. Auf dem Rückweg nach Athen ging es noch einmal über Kythnos nach Kea und Agia Marina an der Ostküste Aeginas.
Die nächsten Wochen werden wir voraussichtlich wieder im Saronischen und Argolischen Golf verbringen.
15.10.2016
Die Segelsaison 2016 ist für uns beendet. Nach unserer Rückkehr von den Kykladen haben wir noch einen Törn in den nordwestlichen Teil des Saronischen Golfs gemacht. Von Palaia Epidaurus aus besuchten wir die antiken Stätten mit dem Amphitheater, einem der besterhaltenen überhaupt, sowie die Ruinen der alten Kuranlagen, die dem Gott Aeskulap gewidmet waren. Auf dem Rückweg hat es uns auf der kleinen Insel Agistri gut gefallen.
Anschliessend folgte ein Törn in Richtung Argolischer Golf, wo wir schliesslich unsere Atair für den Winter vorbereitet haben. Das Boot steht jetzt hoch und trocken im Winterlager.
Leider ist es uns bis zum Schluss nicht gelungen unseren Dieselgenerator, der Ende Juli mit einem Schaden am Zylinderkopf ausfiel, repariert zu bekommen. Die Ersatzteile waren wegen der Sommerferien beim italienischen Zulieferer nicht mehr rechtzeitig zu beschaffen. Wir werden die Teile doch besser hier in Deutschland besorgen und im nächsten Frühjahr mit nach Griechenland nehmen.
Die Sprayhood und das Bimini, die beide zuletzt recht mitgenommen aussahen, werden über den Winter erneuert. Auch kleinere Reparaturen an den Segeln sind schon in Auftrag gegeben.