Kommt mit auf unsere Bavaria 39 "Atair"


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14.06.2013
Schon am 22. April wurde unsere Atair in Portimao wieder zu Wasser gelassen. In diesem Frühjahr waren etliche Wartungs- und Reparaturarbeiten nötig. Atair lag dann noch einen Monat in der sehr gepflegten und ruhigen Marina, bis wir die Saison mit einem Familientörn begannen.
Inzwischen haben wir die Algarveküste von der spanischen Grenze bis zum Kap Sao Vicente, dem südwestlichsten Punkt des europäischen Festlands, ausführlich abgesegelt und auch einige Ausflüge in das Landesinnere unternommen. Rechts ein Foto vom Kap Sao Vicente, ein seltener Glücksfall, dass wir bei leichtem Wind und wenig Seegang so dicht am Kap vorbeimotoren konnten.
In der kommenden Woche starten wir dann Richtung Madeira und Kanaren.
26.06.2013
Nach 3 Tagen und 8 Stunden Fahrt haben wir Porto Santo erreicht, die kleine nördliche Nachbarinsel von Madeira. Die Bedingungen waren ziemlich hart, bereits seit langem anhaltender frischer Wind hatte eine recht grobe See mit sehr durcheinander laufenden Wellen erzeugt. Mehrfach stiegen Wellen in´s Cockpit ein und durchnässten die Rudergänger, der raume Wind mit 6-7 Bft, in Böen auch mal 8 Bft war das kleinere Problem.
Nach 3 Nächten auf Porto Santo beruhigte sich das Wetter etwas und es ging bei guten Bedingungen weiter nach Madeira, wo wir jetzt in der Marina Quinta do Lorde sicher liegen.
19.07.2013
Madeira haben wir sehr genossen. Für eine Woche besuchte uns unser Sohn, mit dem wir noch einmal nach Porto Santo segelten. Anschliessend fuhren wir noch zu den Ilhas Desertas, drei praktisch unbewohnten Inseln östlich der Hauptinsel Madeira. Dort halten nur 2 Angestellte der Naturschutzbehörde Wache und man benötigt eine Genehmigung, um die Inseln anzulaufen. Es gibt nur einen einzigen geeigneten Ankerplatz, wo sich auch die recht komfortable Hütte der Naturschützer befindet. Gemeinsam mit der Familiencrew einer niederländischen Yacht erhielten wir eine kleine Führung.
Die Überfahrt von Madeira nach Lanzarote fand unter guten Windbedingungen statt. Es war allerdings immer noch etwas kühl, und bei der Annäherung an Graciosa und Lanzarote präsentierten sich die Inseln im Morgengrauen unter tiefhängenden Wolken.
Inzwischen waren wir 2 Tage in der Marina Puerto Calero, es ist wärmer geworden und in einer schnellen Überfahrt haben wir heute Corralejo im Norden Fuerteventuras erreicht. Von hier soll es entlang der Küste Fuertes weiter gehen nach Gran Canaria und Teneriffa.
Sehr erstaunt hat uns, dass in allen Häfen die wir in diesem Jahr angelaufen haben unsere Schiffsdaten noch aus früheren Jahren im Computer gespeichert waren, selbst hier in Corralejo, keine Marina, sondern nur ein kleiner Gemeindehafen. Wir waren 2006 mal eine Nacht hier! Wenn man sich überlegt, wo wir inzwischen überall registriert sind.....
23.09.2013
In der Marina von San Sebastian auf La Gomera haben wir unsere Atair für 6 Wochen "geparkt" und sind nach Deutschland geflogen. Auf den Kanaren ist es um diese Zeit so heiss, dass es zuhause besser auszuhalten ist.
Eigentlich wollten wir das Boot auf La Palma zurücklassen, aber die eigentlich kurze Fahrt von La Gomera nach La Palma mussten wir zweimal wegen des starken Nordwindes mit hohem Seegang abbrechen.
Inzwischen hat sich die Wetterlage des Hochsommers mit konstant starken Winden aus Nordnordost geändert. Wechselnde Windrichtungen und -stärken lassen Segeln oder auch mal Motoren in alle Richtungen zu. Hoffentlich bleibt es so. Wir freuen uns auf das geruhsame Vorankommen Richtung Lanzarote. Heute liegen wir noch in der Marina San Miguel im Süden von Teneriffa, bald geht es weiter.
21.10.2013
Seit gut einer Woche segeln wir wieder im Gebiet Lanzarote und Nordküste Fuerteventura. Gestern haben wir zum zweiten Mal Graciosa, die faszinierende kleine Nachbarinsel Lanzarotes angelaufen. Leider haben sich hier die Bedingungen für Fahrtenyachten seit unserem letzten Besuch vor 7 Jahren verschlechtert. Der Ankerplatz für Yachten ist auf eine kleinere Bucht beschränkt worden, von dort ist der Fussweg in den Ort recht weit.
Dennoch lohnt sich ein Besuch immer, die weiten Sanddünen und sauberen Strände, das kristallklare Wasser sind faszinierend. Momentan wird das Wetter von einem kräftigen Hoch westlich der Kanaren bestimmt, der Wind ist schwach und meist muss der Motor nachhelfen. Die Ruhe auf den Ankerplätzen und das sommerliche Wetter entschädigen aber dafür.
Ab morgen geht es dann in Etappe wieder südwärts, über die Ost- und Südküste Fuerteventuras nach Las Palmas und dann rund Gran Canaria in den Süden von Teneriffa.