Kommt mit auf unsere Bavaria 39 "Atair"


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28.05.2012
Heute ging unser dreijähriger Griechenlandaufenthalt zuende, wir sind von Othonoi, der nordwestlichsten griechischen Insel, bei guten Bedingungen über die Strasse von Otranto nach Sta. Maria di Leuca gefahren und segeln wieder in Italien.
Pünktlich wie vereinbart war unsere Atair in Preveza gekrant worden. Dann ging es nach Korfu und von dort zu einem Törn nach Lefkas, Ithaka und Meganisi. Das Wetter war noch sehr wechselhaft und bescherte uns Regen, viel Wind und Gewitter, dennoch haben wir den Abschied von den Ionischen Inseln genossen.
Jetzt freuen wir uns auf den Törn entlang der Sohle des italienischen Stiefels bis nach Sizilien und hoffen, dass sich die Grosswetterlage langsam beruhigt und der ständige Durchzug von Kaltfronten aufhört.
26.06.2012
Über Catania, Taormina und die Liparischen Inseln haben wir die kalabrische Festlandküste des Tyrrhenischen Meeres erreicht und segeln nordwärts mit Ziel Rom. Die endlosen Sandstrände Kalabriens und das Hinterland mit zahllosen alten Städten, zum Schutz vor Angreifern oft auf Hügeln, haben uns beeindruckt. Die Lebenshaltung war bis jetzt noch recht preisgünstig.
Heute sind wir von der kleinen alten Hafenstadt Agropoli auf dem Weg nach Amalfi, es beginnt also die Fahrt entlang der italienischen Traumküste und wir werden sicher tiefer in die Tasche greifen müssen.
Seit Sizilien hat uns der Wind meist im Stich gelassen. Glaubt man den Wettervorhersagen, so sollte es sich aber weiter nördlich wieder bessern.
24.07.2012
Über den Golf von Neapel mit den Inseln Capri, Procida und Ischia sind wir zu den Pontinischen Inseln gefahren. Von dort ging es weiter nach Rom, wo wir uns wie geplant eine ganze Woche aufgehalten haben.
Die Zeit haben wir für mehrere Stadtbesichtigungen genutzt, und trotzdem reichte es nicht, alle Sehenswürdigkeiten der ewigen Stadt zu sehen.
Nördlich von Rom war dann endlich auch der Wind wieder öfter für uns tätig. Über die Inseln Giannutri und Giglio haben wir Elba erreicht. Vor Giglio liegt noch immer das riesige Wrack der Costa Concordia, an dessen Beseitigung gearbeitet wird.
Hier auf Elba hat uns seit langer Zeit zum ersten Mal wieder ein richtiges Schlechtwettergebiet erwischt und hält uns mit seinem böigen Nordostwind an der Südküste der Insel gefangen. Momentan bessert es sich aber wieder und wir hoffen, morgen weiterzukommen, damit wir wie geplant zum Wochenende Korsika erreichen.
19.09.2012
Der längere Schlag von Korsika über Sardinien nach Menorca verlief wie geplant und war vom Wetter begünstigt. Nur die Passage durch die Strasse von Bonifacio musste um einen Tag verschoben werden, aber damit muss man ja immer mal rechnen.
Inzwischen haben wir die Küsten von Menorca und Mallorca bereist, Palma besucht und konnten auch eine Nacht auf Cabrera verbringen.
Jetzt liegen wir für einige Tage in der ruhigen und sicheren Marina von Cala D´Or und freuen uns, unseren Sohn, seine Freundin und ihre Freunde zu treffen, die ganz in der Nähe eine Finca gemietet haben. An den kommenden Tagen werden wir wohl einige kurze Tagestrips zum Baden in die nahegelegenen Buchten machen.
Nächste Woche geht es dann mit einem zügigen Törn weiter zur spanischen Festlandküste und durch die Strasse von Gibraltar nach Cadiz.
12.10.2012
Auf dem Weg von Mallorca zur spanischen Festlandküste erwischte uns zwischen Ibiza und Calpe wenige Stunden vor dem Ziel in den frühen Morgenstunden noch eine Front, die in grossen Teilen Spaniens erhebliche Schäden angerichtet hat. Wir sind zwar pitschnass aber gut davongekommen.
Der weitere Teil der Reise über Kap Palos, Kap Gata, Almerimar und Gibraltar verlief reibungslos, wenn auch mit viel Motoreinsatz. Inzwischen ist die Überführungscrew wieder in der Heimat. Skipper und Coskipperin sind seit langem mal wieder alleine an Bord. In Mazagon an der Mündung des Rio Odiel bleiben wir etwas länger als geplant und erfüllen uns einen Wunsch, den wir uns bei vorherigen Aufenthalten in 2006 und 2007 aus Zeitgründen verkneifen mussten: Wir besuchen Palos de la Frontera, mit dem Bus in einer halben Stunde zu erreichen. Hier brach Christof Columbus im Jahre 1492 zu seiner ersten Reise auf. Im Bild der Brunnen, von dem er und seine Besatzungen zum letzten Mal auf dem Festland frisches Wasser tranken. Der Brunnen ist inzwischen ausgetrocknet, weil der nahe Rio Tinto, der kurz darauf in den Rio Odiel mündet, sich zurückgezogen hat. Oberhalb des Brunnens die Kirche, in der die Besatzungen vor ihrer Abreise die Messe hörten.
Wenige Kilometer weiter südlich sahen wir auch noch das Kloster La Rabida, wo Columbus lange die bevorstehende Reise plante. Ganz in der Nähe befindet sich die Muelle de las Carabelas, wo ausserordentlich sorgfältig rekonstruierte Kopien der "Santa Maria", "Pinta" und "Nina" ausgestellt sind.