Kommt mit auf unsere Bavaria 39 "Atair"


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15.05.2010
Vor wenigen Tagen haben wir die Segelsaison 2010 für uns eröffnet. Nachdem "Atair" erstmals nicht im Wasser sondern an Land überwinterte war endlich Gelegenheit zu gründlicheren Wartungs- und Reparaturarbeiten gegeben. Der Kiel wurde entrostet und mit 6 Schichten Grundierung versehen, bevor das Unterwasserschiff ein neues Antifouling erhielt. Das Ruderblatt, das in der Vergangenheit etwas gelitten hatte, wurde ausgebessert und verstärkt. Auch der Wasserboiler, der im vergangenen Jahr wegen seiner vielen Roststellen zum Ausfall des Warmwassers geführt hat ist in Deutschland sorgfältig geschweisst worden.
Entsprechend problemlos verlief diesmal der Start. Von Leros aus fuhren wir in den Hafen der kleinen Insel Lipsi und über Agothonisi weiter nach Samos. Morgen beginnt ein leider nur kurzer Familientörn über die Inseln des nördlichen Dodekanes, bevor wir in einer Woche den Weg in die nördliche Ägäis antreten.
28.06.2010
Seit fast 2 Wochen sind wir auf den Inseln der nördlichen Sporaden. Skiathos als bekannteste Insel war recht überlaufen und sehr touristisch. Über Skopolos sind wir nach Alonissos gekommen und haben diese Insel zur schönsten der Sporaden -nach unserem Geschmack- erklärt. Momentan liegen wir an der Pier des kleinen Ortes Steni Vala, ein echtes Schmuckstück.
Der Weg von Samos nach Norden führte teils über längere Schläge von Insel zu Insel. Auf Chios lagen wir im Haupthafen, aber auch im kleinen Ort Langada, wo es uns besser gefiel. Von dort ging es nach Lesbos, wo wir uns in dem wunderschönen Mythimna einen längeren Aufenthalt gönnten. Über Limnos, wo es uns ebenfalls gut gefallen hat, ging es weiter zu den Chalkidiki-Halbinseln. Die Mönchsrepublik Athos darf man mit Frau an Bord nicht anlaufen, und die beiden anderen Halbinseln sind scheinbar das Wochenendziel zahlreicher Stadtbewohner aus dem Grossraum Thessaloniki, die sich hier mit Motorbooten, Jetski etc. austoben. Dazu kommen "neureiche" Bulgaren, deren Motorboote hier liegen. Wir hätten uns das sparen können.
In wenigen Tagen geht es jetzt wieder südwärts. Wir hoffen, dass der Meltemi langsam einsetzt, er sollte es um diese Zeit eigentlich tun.
15.07.2010
Pünktlich zu unserer Fahrt von den Sporaden nach Süden begann die Meltemisaison, und wir konnten zügig und mit wenig Motoreinsatz über Skyros, Euböa, Andros und Kea in den Saronischen Golf segeln. Der Grossraum Athen ist für Gastyachten recht schwierig, weil kaum Liegeplätze zu bekommen sind, und so begnügten wir uns mit einem hübschen Ankerplatz weit im Süden Attikas. Von dort besuchten wir Athen per Bus, eine schöne Fahrt entlang der Küste. Endlich konnten wir die Akropolis besichtigen, was im Jahr zuvor aus Zeitgründen nicht möglich war. Sehenswert ist aber auch das hochmoderne Akropolis-Museum, wo zahlreiche Originale ausgestellt sind, die man auf dem Berg selbst nicht mehr der Verwitterung preisgeben kann.
Die Umrundung der Ägäis, die hier im Juni 2009 begann ist somit abgeschlossen, auch wenn noch längst nicht alle Inseln besucht wurden. Die Bordfrau nimmt sich 4 Wochen Heimaturlaub, Atair bleibt mit Skipper in der Region um Poros und dem nordöstlichen Peloponnes
14.09.2010
Mitte August haben wir den Saronischen Golf wieder verlassen. Während der 4 Wochen um die Insel Poros wurde der Saronische und Argolische Golf bis hinauf nach Navplion, das im 19. Jhd. sogar kurzzeitig Hauptstadt Griechenlands war, erkundet. Sehr viel Tourismus und an den Wochenenden fällt ganz Athen über die Region her.
Die Kykladen haben wir mit unserem treuesten Mitsegler Dirk bei anfangs mässigem, später steifem Meltemi durchquert. Santorin war, wie nicht anders zu erwarten, der Höhepunkt.
Nach unserer Ankunft auf der Insel Kos schloss sich ein Törn mit Familie im südlichen Dodekanes an. Die Wetterbedingungen waren durchwegs günstig für das Segeln mit Kindern an Bord.
Langsam klingt die Saison aus. Momentan liegen wir in der Marina Kos und freuen uns, dass wir bei einer steifen Brise sicher an der Mooring liegen. Von hier geht es noch entspannt ein bisschen nach Norden und dann in´s Winterlager.