Kommt mit auf unsere Bavaria 39 "Atair"


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03.06.2009
Jetzt sind wir schon wieder fast einen Monat unterwegs. Anfangs gab es einige Schwierigkeiten, die auf Korfu mit grosser Hilfe des dortigen TO-Stützpunktes behoben werden konnten. Drei Tage war "Atair" in einer kleinen Bootswerft auf dem Trockenen, eine Zeit die wir nutzten, auch gleich das Antifouling zu erneuern.
Dann ging es weiter über die Ionischen Inseln in die Golfe von Patras und Korinth, wo es uns auf der kleinen Insel Trizonia besonders gut gefallen hat. Am 28. Mai fuhren wir am frühen Morgen mit 3 weiteren Yachten durch den Kanal von Korinth, eines der Erlebnisse, die ein Segler nie vergessen wird.
In Athen wurde auch noch unser Dieselgenerator wieder zum Laufen gebracht, jetzt ist das Boot wieder in einem wirklich guten Zustand. Heute ging es bei einem Südwest von 5-6 Beaufort mit teils 8 Knoten Geschwindigkeit von Kea nach Syros.
17.06.2009
Seit einigen Tagen sind wir auf Kos. Auf dem Weg von Athen hierher haben wir beschauliche Inseln und auch solche mit lebhaftem Tourismus erlebt. Beeindruckt haben uns die Ruinen von Delos nahe Mykonos, das Highlight war aber Santorin. Das Bild zeigt einen Blick von dem Ort Oia in den Krater.
In den nächsten Wochen werden wir die Inseln des Dodekanes erkunden, sicher aber auch noch in die Kykladen zurückkehren.
14.07.2009
Unser erster Törn durch die Inselwelt des Dodekanes war begünstigt durch eine Phase mit Wind aus eher südlichen Richtungen, gelegentlich auch Flaute. Dies bot uns die Gelegenheit, mit unseren Mitseglern Marlen und Wolfgang weiter nach Norden vorzustossen als erwartet. Über Leros und Patmos, der Insel des Evangelisten Johannes, erreichten wir Samos. Diese wunderschöne und grüne Insel haben wir mit dem Mietwagen erkundet. Zurück ging es erneut über Patmos in die stille Bucht von Emporio auf Kalymnos, in den Westen von Kos und weiter nach Nisyros. Dies ist eine der wenigen Inseln mit vulkanischer Aktivität. Der Vulkankrater kann begangen werden, aber man achte darauf, dass die Schuhsohlen in der Nähe der Schwefellöcher nicht schmelzen! Jetzt liegt Atair in Kardamena auf Kos, derzeit mit dem Skipper alleine an Bord. Die Coskipperin hat sich ein paar Wochen Auszeit genommen. Bald geht es wieder auf zu einer grösseren Tour durch Dodekanes oder Kykladen.
30.08.2009
Inzwischen liegen mehrere Törns um die südöstlichen Inseln des Dodekanes und in die Türkei hinter uns. Ständige Starkwindwarnungen für die zentrale Ägäis haben eine Rückkehr in die Kykladen bisher nicht ratsam erscheinen lassen, hier vor der türkischen Südküste war es hingegen erträglich. Rhodos mit seiner wunderschönen Altstadt hat uns sehr beeindruckt, leider ist die Liegeplatzsituation für Yachten dort unter aller Kritik. Obwohl offensichtlich reichlich EU-Mittel zum Bau von Yachthäfen nach Griechenland fliessen geht diesbezüglich nichts voran. Links ein Bild des Klosters an der romantischen Bucht von Panormiti auf Symi, eine der bedeutendsten Wallfahrtsorte Griechenlands.
Jetzt liegen wir für einige Tage im kleinen Hafen der beschaulichen Insel Tilos bevor es für mehrere Wochen in die Türkei geht.
17.10.2009
Unsere Reise geht dem Ende entgegen. Die letzten Wochen waren der Familie vorbehalten. Wir haben die Südwestecke der Tükei zwischen Datca und Kas gründlich erkundet. Unsere beiden Enkeltöchter an Bord waren eine grosse Freude.
Inzwischen haben wir die Marina von Turgutreis erreicht und wieder Richtung Griechenland ausklariert. In der kommenden Woche wird das Boot für das Winterlager präpariert.
Pünktlich wird auch das Wetter wechselhafter. Seit dem Durchgang einer Gewitterfront vor einigen Tagen sind die Temperaturen gesunken (für deutsche Verhältnisse aber auf immer noch sommerliche 22°) und es gibt gelegentliche Regenschauer.
In einer Woche fliegen wir zurück nach Deutschland.
27.10.2009
Zurück in Deutschland. "Atair" muss zum ersten Mal nicht im Wasser überwintern, sondern hat auf Leros einen Platz auf dem Trockenen. So trocken nun allerdings auch wieder nicht, denn die Ägäis verabschiedete uns unmittelbar vor unserer Abreise mit Gewitter und wolkenbruchartigem Regen.
Im nächsten Frühjahr werden einige Wartungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt, um das Boot für die nächste Saison fit zu machen. Bis dahin beschäftigen wir uns mit den Planungen für die nächste Saison.