Kommt mit auf unsere Bavaria 39 "Atair"


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29.05.2008
Unsere Segelsaison 2008 hat Anfang Mai begonnen. Von unserem Winterliegeplatz in St. Maria Navarrese aus haben wir Sardinien entgegen dem Uhrzeigersinn umfahren. Im Norden hat uns eine kurze Zeit regnerisches Wetter begleitet, aber die Fahrt durch die Strasse von Bonifacio klappte dennoch mit östlichen Winden überraschend gut. Im Südwesten Sardiniens zwang uns ein militärisches Übungsgebiet zu einem weiten Umweg. In der Bucht von Pula besichtigten wir die beeindruckenden Ausgrabungen der fast 3000 Jahre alten Stadt Nora und fuhren anschliessend zum Crewwechsel nach Cagliari.
Heute liegen wir in der Marina Villasimius und bereiten uns auf die Fahrt nach Tunesien vor, die wir leider schon wegen strammen Windes um 2 Tage verschoben haben.
11.06.2008
Sidi bou Said, Karthago und Tunis haben wir inzwischen besichtigt, dann zwang uns das Urlaubsende unserer Mitsegler zum Rückweg nach Sizilien. Die zahlreichen Ausgrabungen an historischen Stätten aus punischer und römischer Zeit haben uns sehr beeindruckt. Das Foto zeigt einen Blick über das Gelände des früheren punischen Kriegshafens, dahinter der Handelshafen. Die bekannte kreisrunde Gestaltung des Kriegshafens ist heute noch sehr gut zu erkennen.
Jetzt sind wir zum zweiten Mal auf dem Weg nach Tunesien und haben Zwischenstop auf der kleinen Insel Pantelleria eingelegt, auf halbem Weg zwischen Europa und Afrika. Diesmal zieht es uns in Richtung der bekannten Orte an der tunesischen Ostküste wie Hammamet und Monastir.
16.07.2008
Unser zweiter Aufenthalt in Tunesien war viel zu kurz. Gerne wären wir weiter in den Süden gefahren und hätten eine Tour durch die Salzwüste gemacht. Dennoch, auch Monastir und Hammamet waren super! Wir werden bestimmt noch einmal wiederkommen und dann mehr Zeit mitbringen.
Inzwischen haben wir auch die sizilianische Südküste von West nach Ost befahren und unterschiedliche Eindrücke gewonnen. Eine Reise nach Sizilien ist auch immer eine Reise in die Vergangenheit. Die antiken Stätten von Segesta und Agrigent, Taormina und Syracus haben wir besucht und einen Eindruck vom hohen Grad der Zivilisation vor 2500 Jahren gewonnen. Morgen fahren wir für 2 Wochen nach Malta und sind gespannt was uns dort erwartet.
21.08.2008
2 Wochen Malta haben unseren Mitseglern und uns sehr gut gefallen. Es gab viel Beeindruckendes zu sehen, von den alten Festungsbauten Valettas bis zu den Steilküsten der Nachbarinsel Gozo. Auf mehreren Busfahrten (0,47 EUR pro Fahrt!) haben wir das Innere besonders Gozos erkundet.
Inzwischen waren wir wieder auf Sizilien, haben mit der Familie einen Törn zu den Liparischen Inseln gemacht und und mussten anschliessend in Catania noch auf eine neue Ankerwinde warten, weil die alte ausgerechnet vor Stromboli den Dienst quittiert hat.
Jetzt sind wir auf der Fahrt entlang der italienischen Stiefelsohle Richtung Griechenland, machen etwas längere Etappen als geplant um die Verspätung aufzuholen und werden Mitte nächster Woche zum ersten Mal eine der Ionischen Inseln anlaufen.
04.10.2008
Unser Törn 2008 ist zuende. Von Sizilien aus ging es zügig Richtung Griechenland, die Strecke über die Strasse von Otranto wurde bei einer recht knackigen Brise zurückgelegt.
Vier Wochen in der schönen Inselwelt des Ionischen Meeres waren äusserst interessant. Nach dem eher etwas kargen Sizilien taten die dicht bewachsenen Ionischen Inseln mit ihren zahllosen malerischen Buchten gut. Leider liess uns der Wind meist im Stich, sodass viel motort werden musste.
Wir freuen uns jetzt schon auf eine Wiederkehr im nächsten Jahr, wenn auch wahrscheinlich nur kurz auf der Durchreise Richtung Ägäis.
Inzwischen haben wir auch den Rückweg nach Italien hinter uns, wo Atair überwintert. Am allerletzten Segeltag wurden wir noch einmal von einem kräftigen Scirocco von Otranto nach Brindisi geschoben, eine kleine Wiedergutmachung Aeolos´ für die Flauten der vergangenen Wochen.
Atair ist jetzt "winterfest", morgen geht es ab nach Deutschland. Wir hoffen, möglichst viele unserer Mitsegler 2009 wiederzusehen.